Gestalten statt verwalten - Grüne unterstützen Volksinitiative für den Erhalt der Theater
„Wir brauchen eine schnelle und realistische Unterstützung des Landes, die die akuten und grundlegenden Finanzprobleme der Theater und Orchester löst“, fordert Kerstin Felgner, Landesvorsitzende der Grünen. Vor allem Brodkorbs Aufforderung an die Städte und Gemeinden sich finanziell an der Lösungsfindung zu beteiligen, empfindet Felgner als eine Zumutung. „Die Städte sind seit Jahren für den Ausgleich der ausbleibenden Mittel durch das Land in der Verantwortung. Der Unmut auf dieser Seite ist daher mehr als verständlich.“
Ulrike Berger (Bündnis 90/Die Grünen), Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft und Kultur im Landtag, fordert verlässliche Bedingungen für die eigentliche künstlerische Arbeit: „Das Land muss endlich seiner Aufgabe der Gestaltung gerecht werden und mithelfen, den Theatern und Orchestern solide Bedingungen für ihre Arbeit zu bieten. Da hilft es nicht, eigene Konzeptlosigkeit als Reform verkaufen zu wollen. Das behindert kreative Lösungsansätze und setzt die Theater zusätzlich unter Druck“, so Berger „Kultusminister Brodkorb muss schnell ein Theaterkonzept für unser Bundesland vorstellen. Jedoch fehlt der Landesregierung bisher jegliche Vision, wie die gesamte Kulturlandschaft aussehen und wie sie den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden kann. Diese Antwort bleibt uns die Große Koalition seit Jahren schuldig.“
Der Landesverband und die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen unterstützen deshalb ausdrücklich die Unterschriftenaktion der Volksinitiative „Für den Erhalt der Theater- und Orchesterstrukturen in Mecklenburg-Vorpommern“.
Weiter Informationen zur Volksinitiative „Theater sind unverzichtbar“ sowie Flyer und Unterschriftenlisten finden Sie unter www.theater-sind-unverzichtbar.de

