<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>www.gruene-mv.de: Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern</title>
		<link>http://www.gruene-mv.de/</link>
		<description>Nachrichten von Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>www.gruene-mv.de: Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern</title>
			<url>http://www.gruene-mv.de/fileadmin/layout_gruene2009/img_site/feed-icon-14x14.png</url>
			<link>http://www.gruene-mv.de/</link>
			<width>14</width>
			<height>14</height>
			<description>Nachrichten von Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Wed, 01 Sep 2010 15:09:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Gemeinsam zur Anti-Atom-Demo am 18. 9. in Berlin</title>
			<link>http://www.gruene-mv.de/index.php?id=2542&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=456&#38;cHash=e0a29172d49de90cbec2232577d6a78d</link>
			<description>Als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN rufen wir gemeinsam mit vielen anderen Institutionen zur Anti-Atom-Demo...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wenn wir etwas gegen die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke durch die schwarz-gelbe Bundesregierung tun können, dann jetzt!</p>
<p class="bodytext">Wir bieten verschiedene Mitfahrmöglichkeiten aus Mecklenburg-Vorpommern zur Demo.</p>
<p class="bodytext">Es werden Wochenendtickets für die gemeinsame Fahrt genutzt. Die Kostenbeteiligung liegt bei etwa 5 bis 7 EUR pro Person. Die Demo beginnt um 13 Uhr in Berlin. Im Zug bilden wir Gruppen, die sich auf eine gemeinsame Rückfahrt verständigen.</p>
<p class="bodytext"> Neben den unten genannten Abfahrtsbahnhöfen ist auch ein Zustieg an anderen Bahnhöfen möglich, an denen die Züge auf der Fahrt nach Berlin halten. Bitte dann unbedingt beim vorhergehenden Abfahrtsbahnhof in der Liste anmelden.  Kontakt: ulrich.soeffker@m-v.gruene.de, www.gruene-mv.de <br />Allgemeine Infos: <a href="http://www.anti-atom-demo.de" target="_blank" >www.anti-atom-demo.de</a></p>
<p class="bodytext"><br />Genauere Infos zu Abfahrtsorten, -zeiten, Treffpunkten, -zeiten sowie Anmeldemöglichkeiten sind dem PDF zu entnehmen. </p>]]></content:encoded>
			<category>Grüne-LV</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Umwelt</category>
			<category>Energie und Verkehr</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 15:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BASF erntet Genkartoffeln, aber keinen Erfolg</title>
			<link>http://www.gruene-mv.de/index.php?id=2542&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=455&#38;cHash=8f72f8f9f35499f95a3ee5d9c87f1ea5</link>
			<description>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN protestieren gegen den heutigen Start der Ernte der Genkartoffel Amflora...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mit der Ernte wird das Risiko der Ausbreitung der Genkartoffel immer größer, kritisiert Claudia Schulz, landwirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen. Um das Risiko der Ausbreitung symbolisch deutlich zu machen, ließen die Grünen Dutzende Luftballons mit der Aufschrift „Gentechnik - Nein Danke“ in den Himmel über dem Genacker aufsteigen.</p>
<p class="bodytext">„Bei der Ernte hat BASF nichts zu feiern. Die Pflanzen leiden an starkem Viren- und Pilzbefall. Die breite Mehrheit der Bevölkerung ist weiterhin gegen Agro-Gentechnik und BASF versucht sich mit Industriekartoffeln in den Markt einzuschleichen, weil kaum jemand Genkartoffeln auf dem Teller haben will. Sogar die Industriekartoffel Amflora wird von fast allen Abnehmern in Deutschland abgelehnt. Dass die Kartoffeln nicht vernichtet, sondern als Pflanzkartoffeln verwendet werden sollen, ist ein Unding und ein Versagen der Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner“, erklärt Claudia Schulz von den Grünen.</p>
<p class="bodytext"> Die Genkartoffeln, die als Saat für das kommende Jahr dienen sollen, seien somit alles andere als gesundes Saatgut. Es sei außerdem nicht davon auszugehen, dass alle Amfloraknollen aus der Erde geholt werden können. „Der Acker wird auf Jahre von Amflora durchzogen bleiben und kann somit nicht für die herkömmliche Kartoffelnproduktion genutzt werden. Auch ist ein Austrag auf andere Flächen beispielsweise durch Wild wahrscheinlich“, erklärt Claudia Schulz.</p>
<p class="bodytext">Das Feld bei Zepkow im Müritzkreis ist deutschlandweit der einzige Ort, an dem gentechnisch veränderte Kartoffeln angebaut werden. Zum  Erntebeginn besuchte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle den Standort Zepkow.</p>]]></content:encoded>
			<category>Grüne-LV</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Agrar und Verbraucher</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 15:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wirtschaftliche Entwicklung des Landes wird gebremst</title>
			<link>http://www.gruene-mv.de/index.php?id=2542&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=454&#38;cHash=78c3397ada301e6eecb5612c49b2e5a1</link>
			<description>Grüne rufen auf zum Protest gegen die Atompolitik der Bundesregierung </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Mecklenburg-Vorpommern engagieren sich gegen die Atompläne der Bundesregierung. Für Mecklenburg-Vorpommern bedeutet die geplante Laufzeitverlängerung von zehn bis 15 Jahren wahrscheinlich die Wiederinbetriebnahme des Pannenreaktors in Krümmel, direkt an der Landesgrenze sowie weitere Transporte hochradioaktiven Mülls quer durch das Land aus Westdeutschland in das Zwischenlager Lubmin. Außerdem wird die wirtschaftliche Entwicklung im Land dadurch massiv gebremst. &quot;Selbst die Landesregierung erwartet in den kommenden zehn Jahren 15.000 neue Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien. Dies wird sich aber nur umsetzen lassen, wenn die energiepolitischen Rahmenbedingungen erhalten bleiben, wie sie ursprünglich unter Rot-Grün entwickelt worden sind&quot;, erklärt Silke Gajek, Landesvorsitzende der Bündnisgrünen.</p>
<p class="bodytext">&quot;Es ist unerträglich, dass gegen die Sicherheitsinteressen und die deutliche Mehrheit der Menschen die Atomkraft weiter am Laufen gehalten werden soll&quot;, kritisiert Silke Gajek von den Bündnisgrünen. &quot;Die schwarz-gelbe Bundesregierung kann sich offensichtlich nicht aus ihrer Rolle als Handlangerin großer Wirtschaftsunternehmen befreien. Während die erneuerbaren Energien bundesweit Jahr für Jahr 20.000 neue Arbeitsplätze geschaffen haben, blockieren die vier großen Energiekonzerne und die Bundesregierung diese Entwicklung mit der Laufzeitverlängerung der Atomkraft und gleichzeitigen Kürzungen bei der Einspeisevergütung für Solarstrom und Energieeinsparprogrammen. Dem muss sich auch die Landesregierung deutlich entgegenstellen.&quot;</p>
<p class="bodytext"> Die Grünen rufen daher gemeinsam mit vielen anderen Organisationen zu einer großen Anti-Atom-Demo am 18. September dieses Jahres in Berlin auf und organisieren gemeinsame Bahnfahrten aus verschiedenen Städten des Landes nach Berlin, unter anderem aus Schwerin, Wismar, Rostock, Neubrandenburg, Waren und Greifswal</p>]]></content:encoded>
			<category>Grüne-LV</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Umwelt</category>
			<category>Energie und Verkehr</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 16:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GRÜNE fordern Wahlrechtsänderung für M-V</title>
			<link>http://www.gruene-mv.de/index.php?id=2542&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=453&#38;cHash=c0e5959ace52f1daf44ae4f2bfbd5339</link>
			<description>Entscheidung in Schleswig-Holstein hat Konsequenzen für  Mecklenburg-Vorpommern</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern begrüßen die Entscheidung des Landesverfassungsgerichtes in Schleswig-Holstein, das die dortige Landtagswahl für verfassungswidrig erklärt hat.</p>
<p class="bodytext"> &quot;Es wurde höchste Zeit, dass von höchstrichterlicher Stelle bestätigt wurde, dass Ungerechtigkeiten im Landeswahlrecht beseitigt werden müssen&quot;, erklärt dazu Jürgen Suhr, Landesvorsitzender der Bündnisgrünen in Mecklenburg-Vorpommern. </p>
<p class="bodytext"> Das Problem eines möglicherweise unvollständigen Ausgleichs von Überhangmandaten liegt auch in Mecklenburg-Vorpommern vor. Wie das Gericht in Schleswig-Holstein klarstellte, ist dies jedoch nicht mit dem allgemeinen Grundsatz einer gleichen Wahl vereinbar. &quot;Der Wert jeder Stimme bei der Sitzverteilung im Landtag muss auch in Mecklenburg-Vorpommern der gleiche sein. Dies ist bei Überhangmandaten bisher nicht in jedem Fall gewährleistet. Daher muss das Wahlrecht auch in Mecklenburg-Vorpommern entsprechend geändert werden und das noch vor der Landtagswahl im kommenden Jahr!&quot;, fordert Suhr. </p>
<p class="bodytext"> Das Landesverfassungsgericht in Schleswig hat entschieden, dass das schleswig-holsteinische Wahlrecht bis zum 31. Mai des kommenden Jahres teilweise geändert werden muss. Außerdem wurde eine Neuwahl des Landtages bis spätestens Herbst 2012 angeordnet. </p>]]></content:encoded>
			<category>Grüne-LV</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Innen und Recht</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 16:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Krankenhausinfektionen: Land muss handeln</title>
			<link>http://www.gruene-mv.de/http://www.harald-terpe.de/index.php?id=2969&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=452&#38;cHash=629f4ac005d371fdff38736549d42d9b</link>
			<description>In Mecklenburg-Vorpommern gibt es bislang keine Hygieneverordnung für Krankenhäuser.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Vor dem Hintergrund der Todesfälle in der Mainzer Uniklinik hat der Bundestagsabgeordnete <b>Harald Terpe</b> die Landesregierung aufgefordert, eine Hygieneverordnung für die Krankenhäuser im Land zu schaffen. Bislang gehöre Mecklenburg-Vorpommern zu den Bundesländern, die keine solche Verordnung hätten. „Das Land muss endlich handeln. Vor allem die großen Krankenhäuser sollten in dieser Verordnung dazu verpflichtet werden, hauptamtliche Hygienebeauftragte einzuführen“, sagte Terpe, der Mitglied des Gesundheitsausschusses des Bundestages ist. Krankenhausinfektionen seien auch in Mecklenburg-Vorpommern ein erhebliches Problem. Terpe verwies auf Angaben der Techniker Krankenkasse, nach denen in Mecklenburg-Vorpommern die Zahl der Krankenhausbehandlungen allein aufgrund multiresistenter Erreger zwischen 2006 und 2009 um 146 Prozent angestiegen sei. „Nicht jede Infektion lässt sich verhindern. Gute Beispiel wie das in der Ostseeregion gegründete Aktionsbündnis gegen multiresistente Bakterien ‚HIC@RE AMBER‘ und die Aktion ‚Saubere Hände‘ zeigen aber, dass etwa getan werden kann“, so Terpe.</p>]]></content:encoded>
			<category>Wahlkreis</category>
			<category>Dr. Harald Terpe MdB</category>
			<category>Gesundheitspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 15:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bildung braucht Kooperation</title>
			<link>http://www.gruene-mv.de/index.php?id=2542&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=451&#38;cHash=6774401d59dddeac9c084f450306489c</link>
			<description>Andreas Katz: Das Kooperationsverbot von Bund und Ländern in der Bildungspolitik muss weg.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bündnis 90/Die Grünen fordern die Landesregierung auf, gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen eine Bundesratsinitiative zur Aufhebung des Kooperationsverbots in der Bildungspolitik in Gang zu setzen. Dies sei gerade auch angesichts der aktuellen Bewertung der Bildungsergebnisse in M-V lebenswichtig für das Land, erklärt der bildungspolitische Sprecher der Bündnisgrünen, <b>Andreas Katz</b>. Ohne Hilfe des Bundes sei schon das jetzige Niveau der Bildungsausgaben auf Dauer kaum zu halten. Er fordert darüber hinaus einen Lastenausgleich für Bildungsausgaben, um die erhöhten Bildungskosten im dünnbesiedelten Flächenland M-V auszugleichen. <br /> <br /> „Gerade im Feld der beruflichen Bildung das Schlusslicht zu sein, ist eine bittere Feststellung für ein Land wie Mecklenburg-Vorpommern, das auf ein hohes Bildungs- und Ausbildungsniveau wie kein anderes Land angewiesen ist. Statt der geplanten Lehrerteilzeit und damit verbundenen Stellenreduzierungen wäre eine Stärkung der Berufsschulen bitter nötig. Außerdem sind fast alle Neuerungen der Selbstständigen Schule, deren sich der Bildungsminister rühmt, aus EU-Mitteln kofinanziert. Was soll daraus werden, wenn die jetzige Förderperiode in zwei Jahren endet und, wie angekündigt, die EU-Förderung für M-V erheblich reduziert wird?“, sorgt sich Andreas Katz. <br /> <br /> „Der Bildungsminister hat recht, wenn er darauf hinweist, dass mehr Ganztagsschulen und erweiterte Bildungs- und Förderangebote an den Schulen viel zur langfristigen Reduzierung von familiärer Bildungsarmut beitragen könnten. Hier kann aber der Bund nicht helfen, weil es ihm das mit der letzten Föderalismusreform eingeführte Kooperationsverbot verbietet. Dabei hat das Land gute Erfahrungen mit Bundeshilfen gemacht. Wo stünden die Schulen in M-V heute ohne das Ganztagsschul- Investitionsprogramm der Bundesregierung, das 2009 leider wegen des Kooperationsverbots auslaufen musste?“ <br /> <br /> „Dass das Kooperationsverbot ein Fehler war, haben die Bildungspolitiker aller Länder längst erkannt. Mit den veränderten Mehrheitsverhältnissen im Bundesrat kann jetzt endlich gehandelt werden. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat dies bereits angekündigt. Mecklenburg-Vorpommern muss sich darüber hinaus für einen Bildungs-Lastenausgleich einsetzen, der die zusätzlichen Probleme und Kosten der Bildungsinfrastruktur in einem teilweise extrem dünnbesiedelten Flächenland berücksichtigt.“ fordert Katz abschließend. <br /> <br /> </p>]]></content:encoded>
			<category>Grüne-LV</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Bildung und Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kein Mittel gegen Kinderarmut </title>
			<link>http://www.gruene-mv.de/index.php?id=2542&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=450&#38;cHash=383754d3e9475c50f3afe49b45a4bab6</link>
			<description>Die Bildungscard ist ein teurer Irrtum. Bildungsfinanzierung und Kinderarmut dürfen nicht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bündnis 90/Die Grünen halten die Bildungscard für einen teuren Irrtum. Es sei unglaublich, wie mit der Diskussion um dieses Thema von der eigentlichen Aufgabe der Politik, Kinderarmut zu verhindern, abgelenkt werde, so <b>Silke Gajek</b>, Landesvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der Bündnisgrünen. Der individuelle Anspruch eines Kindes auf angemessenen Unterhalt dürfe nicht benutzt werden, um die chronische Unterfinanzierung der Bildungspolitik zu mildern, wie es Bildungsminister Tesch gefordert habe, betont <b>Andreas Katz</b>, bildungspolitischer Sprecher der Bündnisgrünen.    </p>
<p class="bodytext">„Das Bundesverfassungsgericht hat der Bundesregierung aufgetragen, die Berechnungsgrundlagen des ALGII-Satzes insbesondere für Kinder zu überprüfen und unter Berücksichtigung insbesondere von Bildungs- und Teilhabekosten bis zum Ende dieses Jahres neu festzulegen. Statt diese Aufgabe zügig zu lösen, wird auch hier im Land eine sinnlose Diskussion geführt, wie das zusätzliche Geld möglichst nicht den sorgeberechtigten Eltern, sondern Sportvereinen, Nachhilfeinstituten, Musikschulen und wem immer direkt zugeführt werden könnte. Die Eltern armer Kinder werden so entmündigt und die Probleme nicht gelöst,“ kritisieren Gajek und Katz in einer gemeinsamen Stellungnahme.  „Schulische Benachteiligungen aufzuarbeiten, ist Aufgabe der Schule. Deshalb treten wir für eine Schule ein, in der das eigentliche Lernen nicht erst in bezahlten Nachhilfestunden stattfindet. Ganztagsschulen mit der wirklichen Möglichkeit individueller Förderung flächendeckend einzurichten ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die mit dem individuellen Unterhalt eines Kindes gar nichts zu tun hat. Hieran muss Bildungsminister Tesch arbeiten, statt ALGII-Mittel für die Schulen zu reklamieren,“ fordert Andreas Katz als bildungspolitischer Sprecher der Bündnisgrünen.     „Jugendlichen die Teilhabe an Sport, Kultur und Freizeitangeboten zu ermöglichen ist ebenfalls eine gesellschaftliche Aufgabe. Wir benötigen gerade für die betroffenen Gruppen niederschwellige Angebote und dies besonders im ländlichen Raum. Es kann nicht sein, dass mit der Bildungscard das Schwimmbad in der nächsten größeren Stadt bezahlt werden kann, aber im Dorf der Jugendclub geschlossen wird, der Sportverein die Beiträge erhöhen muss und kommunale Jugendarbeit oft sogar komplett eingestellt wird. Wir fordern, dass Jugendsozialarbeit zur kommunalen Pflichtaufgabe wird und den Kommunen verlässlich entsprechende Mittel zur Verfügung gestellt werden,“ betont Silke Gajek von den Bündnisgrünen. „Der ALGII-Satz für Kinder muss zudem so erhöht werden, dass sie genauso wie andere Kinder gemeinsam mit ihren Eltern selbst wählen können, wo und wie sie ihre Freizeit für Sport, Musik, Spaß oder zusätzliches Lernen verwenden - über die Angebote der Schulen und der Jugendarbeit hinaus. Wo Eltern dies nicht sinnvoll unterstützen, kann auch die Bildungscard nicht helfen. Stattdessen würde mit der Bildungscard Geld, das viel besser für mehr Freizeit- und Bildungsangebote sowie zusätzliche Elternbildung und –beratung eingesetzt wäre, in sinnlose technische Ausrüstung investiert,“ kritisieren Silke Gajek und Andreas Katz von den Bündnisgrünen. </p>]]></content:encoded>
			<category>Grüne-LV</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Gesundheit Soziales</category>
			<category>Bildung und Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundesregierung plant Erleichterungen</title>
			<link>http://www.gruene-mv.de/http://www.harald-terpe.de/index.php?id=2969&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=448&#38;cHash=ecd6880b1cb2aa1a65fa45c4994e23fb</link>
			<description>Die Bundesregierung hat Erleichterungen für  Cannabismedizin angekündigt. In der Praxis wird damit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Koalitionspartner Union und FDP haben eine &quot;Gesetzesänderung&quot;  angekündigt, mit der die Versorgung schwerstkranker Menschen mit  cannabishaltigen Schmerzmitteln verbessert werden soll. Das ist ein  kleiner, wenn auch wichtiger Schritt. Noch 2008 hatten Union und FDP  einen <a href="https://www.v-cms.net/publish/cms/default/dok/208/208020.antrag_cannabis_als_arzneimittel.html" target="_blank" class="linkGrafik" >entsprechenden Antrag meiner Fraktion</a>  abgelehnt.</p>
<p class="bodytext">Allerdings lohnt ein genauerer Blick auf die angekündige Entscheidung  und deren Hintergründe, denn nur ein kleinerer Teil der Betroffenen  wird tatsächlich davon profitieren. Eine Entkriminalisierung der  medizinischen Verwendung ist nach wie vor notwendig.</p>
<h3>Was wollen Union und FDP konkret?</h3>
<p class="bodytext">Seit Juli 2010 ist in Großbritannien und Spanien ein Arzneimittel auf  Basis eines Cannabisextraktes (&quot;Sativex&quot;) zugelassen - allerdings nur  für die Behandlung von Schmerzen bei Multipler Sklerose. 2011 ist auch  in Deutschland mit einer Zulassung dieses Medikamentes zu rechnen. Da  Cannabis ein Betäubungsmittel ist, dürften Ärzte dieses Mittel  allerdings nicht einfach ihren Patienten verschreiben. Dazu ist die  Umstufung der Substanz in den Anhang III des Betäubungsmittelgesetzes  notwendig. Genau das haben Union und FDP jetzt mit großem Tamtam im  wesentlichen angekündigt. Dann wäre ein Cannabismedikament verkehrs- und  verschreibungsfähig. Allerdings ist dies bislang nur im Zusammenhang  mit einem zugelassenen Arzneimittel vorgesehen.</p>
<h3>Wem nützt das?</h3>
<p class="bodytext">Bislang müssen die Patienten, die Cannabis zur Therapie nutzen  wollen, einen Antrag beim Bundesinstitut für Arzneimittel stellen. Wird  der Antrag genehmigt, können sie das Medikament auf eigene Kosten bei  einer Apotheke beziehen. Derzeit bekommen zirka 40 Menschen auf diese  Weise einen Cannabisextrakt. Mit der Umstufung könnte ein Teil der  Patienten das Cannabmedikament von ihrem Arzt verschrieben bekommen,  ohne einen Antrag stellen zu müssen. Die Kosten der Verschreibung tragen  die Krankenkassen. Allerdings gilt dies voraussichtlich nur für die  Menschen, die unter Multiple Sklerose leiden. Alle anderen, die Cannabis  ebenfalls aus medizinischen Gründen nutzen wollen, müßten weiterhin  einen Antrag stellen oder machen sich strafbar.</p>
<h3>Was wollen wir?</h3>
<p class="bodytext">Die von Union und FDP groß angekündigte Entscheidung wird derzeit nur  den Patientinnen und Patienten helfen, die unter Multipler Sklerose  leiden. Die anderen werden auch weiterhin auf ein bürokratisches  Antragsverfahren verwiesen oder müssen Strafverfolgung fürchten. Dabei  ist die Unterscheidung zwischen gutem und bösem Cannabis grober Unfug.  Wir haben daher neben der Umstufung von Cannabis in unserem Antrag  vorgeschlagen, die Strafbarkeit des Besitzes, des Erwerbs oder des  Anbaus bei einer nachgewiesen medizinischen Verwendung von Cannabis  aufzuheben. Damit wäre vielen Patientinnen und Patienten tatsächlich  geholfen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Dr. Harald Terpe MdB</category>
			<category>Drogenpolitik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 16:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kanzlerin schmückt sich mit fremden Federn</title>
			<link>http://www.gruene-mv.de/index.php?id=2542&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=449&#38;cHash=8f8f197e5c9e6aea6ce8a1d76da6b68f</link>
			<description>Grüne zum Besuch von Angela Merkel bei Windkraftfirmen und –projekten in Mecklenburg-Vorpommern.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wenn heute die Kanzlerin das Werk des erfolgreichen Windkraftanlagenherstellers NORDEX in Rostock und weitere Windenergieprojekte in Mecklenburg-Vorpommern besichtigt, steht sie ganz bestimmt nicht vor den Früchten ihrer eigenen Arbeit. NORDEX hat seinen Erfolg ohne die Hilfe von Frau Merkel und entgegen der Politik von CDU und FDP errungen, kritisiert <b>Johannes Saalfeld</b>, Landesvorstandsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen. </p>
<p class="bodytext"> „Wir hoffen, dass Bundeskanzlerin Merkel aus Ihrer Energiereise, die sie als Lernreise angekündigt hat, tatsächlich Lehren zieht. Sie muss zukünftig mehr auf erneuerbare Energien setzen, statt sich der Atom- und Kohlekraftwerkslobby anzudienen, fordert Saalfeld. </p>
<p class="bodytext">Mit 60 % des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien, der Abschaltung des Atomkraftwerks Lubmin und dem erfolgreichen Widerstand gegen das Kohlekraftwerk ist Mecklenburg-Vorpommern hier auf einem guten Weg. Hierfür müssen die zu großen Teilen unter rot-grün geschaffenen Rahmenbedingungen verlässlich erhalten werden, unter anderem der Atomausstieg und das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Es darf die Sicherheit der Bevölkerung nicht gegen Höchstgebot an die Atomindustire verkauft werden. Die Einspeisevergütungen für erneuerbare Energien müssen die Wirtschaftlichkeit der Investitionen ermöglichen und dürfen nicht zusammengestrichen werden, wie es von der Bundesregierung bei der Solarenergie geplant war und nur den Widerstand der Bundesländer verhindert werden konnte,“ erklärt Saalfeld für die Grünen. </p>
<p class="bodytext">„Das Image als Klima-Kanzlerin hat Frau Merkel schon lange verloren. Ich erinnere nur an ihren unheilvollen Kurswechsel im Dezember 2008. Damals hatte sie sich im Zeichen der Wirtschaftskrise gegen jegliche energiepolitische Innovation auf dem EU-Klimagipfel eingesetzt und somit zum Scheitern des UN-Klimagipfels in Kopenhagen beigetragen. Die Menschen im Land unterscheiden sehr wohl zwischen reiner Symbolpolitik und wirklichen Taten“, so Saalfeld. </p>]]></content:encoded>
			<category>Grüne-LV</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Umwelt</category>
			<category>Energie und Verkehr</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kein Anlass zum Jubeln</title>
			<link>http://www.gruene-mv.de/index.php?id=2542&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=447&#38;cHash=8714275a0a248b1d346c39ba82dc207e</link>
			<description>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur grotesken Gesundheitsstudie der Sporthochschule Köln </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Studie der Sporthochschule Köln zum gesunden Lebensstil in Mecklenburg-Vorpommern ist nach Ansicht von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kein Beleg für eine gute Gesundheitspolitik der Landesregierung. „Aussagen und Methodik der Studie sind absolut grotesk. So etwas darf man nicht – wie jetzt Sozialministerin Manuela Schwesig – zum Anlass von Jubelmeldungen nehmen“, kritisierte Silke Gajek, Landesvorsitzende der Bündnisgrünen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Studie zeige vor allem, wie stark die Gesundheit von den sozialen Verhältnissen der Menschen abhängig ist. Die Landesregierung müsse daher deutlich mehr für die zielgerichtete Prävention insbesondere auf kommunaler Ebene tun, forderte Grünen-Politikerin Silke Gajek.</p>
<p class="bodytext"> Gajek bezeichnete die Kölner Studie als oberflächlich. „Die Gesundheitsdaten über Mecklenburg-Vorpommern zeigen das absolute Gegenteil dessen, was die Studie behauptet“, so Silke Gajek. Der Krankenstand in Mecklenburg-Vorpommern sei im Bundesvergleich besonders hoch. Das gelte auch für die Raucherquote im Land. Bei der alkoholbedingten Sterblichkeit liege das Land sogar an der Spitze. In Mecklenburg-Vorpommern lebten zudem die meisten Übergewichtigen. Die Lebenserwartung sei in Mecklenburg-Vorpommern bundesweit am geringsten. Auch würden in Mecklenburg-Vorpommern besonders häufig Gesundheitsleistungen und Medikamentenverschreibungen in Anspruch genommen. </p>]]></content:encoded>
			<category>Grüne-LV</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Gesundheit Soziales</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 15:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>