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Erst im Mai werden die Theater in Mecklenburg-Vorpommern wissen, wie viel Geld ihnen in diesem Jahr wirklich zur Verfügung steht. Der Erlass für die Neuverteilung der jährlich 35,8 Millionen Euro ist immer noch nicht bestätigt, sondern laut dpa erst jetzt den kommunalen Trägern zur Anhörung übergeben worden.
„Es sind unzumutbare Zustand für die Bühnen in unserem Land, die Minister Tesch hier zu verantworten hat“, kritisiert Jürgen Suhr den Kultusminister scharf. „Wie sollen die Theater die gute Qualität halten, wenn sie bis zur Mitte des Jahres keine zuverlässige Finanzplanung erstellen können? Henry Tesch verlangt mehr Zuschauer, mehr selbst verdientes Geld von den Theater, nimmt ihnen aber mit seiner Politik der Hinhaltetaktik jeglichen Planungssicherheit.“
Aus Sicht der Bündnisgrünen sind die Spielstätten ein unverzichtbarer Teil der kulturellen Entwicklung für Mecklenburg-Vorpommern und aus den Tourismuskonzepten nicht mehr weg zu denken. „Die Theater in unserem Land, ob großes Haus oder kleine Bühne, brauchen endlich zukunftsfähige Entscheidungen und eine finanzielle Unterstützung die sie leben und arbeiten lässt. Lediglich die Insolvenz von Spielstätten zu verhindern bringt für die Zukunft unseres Landes rein gar nichts,“ so Suhr.