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Dienstag, den 06. Dezember 2011, Pressemitteilung

Ein Lichtblick für innovative Energiepolitik

Bündnisgrüne M-V begrüßen Vattenfalls Entscheidung über CCS-Kohlekraftwerk

Schwerin – „Die CCS-Technologie ist und bleibt eine energiepolitische und hochriskante Sackgasse, die einzig und allein die bestehenden und geplanten Kohlekraftwerke legitimieren soll“, so Andreas Katz, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN M-V. „So ist es ein kleiner Lichtblick, dass Vattenfall das milliardenteure CCS-Kohlekraftwerksprojekt in Brandenburg endlich begräbt. Denn innovative Energietechnik sieht anders aus.“
Auch für Mecklenburg-Vorpommern ist dies ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denn hier gibt es zahlreiche potenzielle CO2-Endlagerstätten, vor allem im Raum Vorpommern. „Wenn man sich mögliche Folgen der Abgasverpressung wie beispielsweise Leckagen oder Erdbeben anschaut und dazu bedenkt, dass die Technik äußerst energieintensiv ist und so die Effizienz der Kohleverfeuerung noch mindert, kann man sich nur dagegen entscheiden“, so Katz. „Zusätzlich bleibt zu hoffen, dass in Mecklenburg-Vorpommern weiter verstärkt auf erneuerbare Energien gesetzt wird. Bereits 60 Prozent des Stromverbrauches in M-V werden aus Erneuerbaren Energien gewonnen, bis 2016 könnten wir 100 Prozent schaffen.“

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