Extremwetterlagen nehmen zu - Landwirtschaft muss sich darauf einstellen
"Im Zuge des Klimawandels werden Extremwetterlagen zunehmen. Die Landwirtschaft muss sich darauf einstellen", so Silke Gajek, Landesvorsitzende der Grünen.
"Die Vorliegenden Daten sind erschreckend und erfordern entschlossenes Handeln", verwies Gajek auf die Veröffentlichungen der Landesregierung: "Etwa 65 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Mecklenburg-Vorpommern sind potentiell durch Winderosion gefährdet. 25 Prozent der Böden gelten als stark gefährdet. Die Bodenabträge in M-V betragen zwischen bis zu 121 Tonnen pro Hektar im Jahr. Das Problem ist bekannt, getan wird aber viel zu wenig, dieser Ge-fahr entgegenzutreten."
Vorbeugenden Maßnahmen könnten die Gefahren durch Winderosion nicht gänzlich verbannen, aber erheblich mindern, so die Grünen. Geeignete Maßnahmen wären aus Sicht der Grünen die Aussaat von Zwischenfrüchten, Untersaaten oder das Anlegen von Gehölzstreifen oder Hecken.

