Gutachten zeigt große Risiken für Tourismuswirtschaft
Nach einem von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Auftrag gegebenen Gutachten entstehen durch die geplante Erweiterung des Atommülllagers in Lubmin erhebliche Risiken für die regionale Tourismuswirtschaft.
„Die Bundesregierung gefährdet mit ihren Plänen sehenden Auges all das, was die Menschen in der Region in den vergangenen Jahren in der Tourismuswirtschaft aufgebaut haben“, kritisiert Spitzenkandidat Jürgen Suhr.
Der von den Gutachtern der DICON-Beratung befürchtete Umsatzrückgang in der regionalen Tourismuswirtschaft betrage ca. 148 Millionen Euro. Das seien fast zehn Prozent des gesamten touristischen Bruttoumsatzes in Vorpommern, so Suhr.
„Ich hoffe, dass die Wählerinnen und Wähler in Mecklenburg-Vorpommern die Landtagswahl auch zu einer Abstimmung über das Zwischenlager nutzen. Angela Merkel muss das klare Signal bekommen, dass die Menschen die schwarz-gelben Ausbaupläne ablehnen“, so Jürgen Suhr.
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