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Mittwoch, den 06. April 2011, Gruene-LV, Pressemitteilung, Umwelt, Energie und Verkehr, Landtagswahl 2011, Jürgen Suhr

M-V nutzt den Wind nicht

Die auf der Hannovermesse vorgestellte Studie des Frauenhofer Instituts kommt zu dem Ergebnis, dass in Mecklenburg-Vorpommern allein mit Windkraftanlagen an Land 23 Mrd kWh Strom pro Jahr erzeugt werden könnte.

Jürgen suhr, Spitzenkandidat der Grünen

Dazu Jürgen Suhr, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der GRÜNEN in M-V: 

Die Windenergie hat in Mecklenburg-Vorpommern noch ein riesiges ungenutztes Potenzial. SPD und CDU haben diese Möglichkeiten bisher nur unzureichend  genutzt und damit auch große wirtschaftliche Potenziale für Mecklenburg-Vorpommern liegen lassen.

Bisher liegt der Anteil bei 2,6 Mrd kWh. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN streben bis 2020 einen Ausbau der Windenergie auf über 6 Mrd kWh Stunden an. Die Frauenhofer Studie belegt, wie realistisch dieses bündnisgrüne Ziel ist. Die Landesregierung handelt jedoch nicht engagiert und nicht zielorientiert. Die unzureichenden Ziele der SPD/CDU-Regierung (Ausbau auf 3-4 Mrd kWh) machen dies sehr deutlich.

Wenn wir den Ausstieg aus der Atomkraft schnell umsetzen wollen, dürfen wir nicht allein auf die immer noch unklare Entwicklung der Offshore-Windkraft setzen, sondern müssen auch die Windenergie an Land schnell und deutlich ausbauen.

In ihrem Energiekonzept Energieland 2020 aus dem Jahr 2009 wird von der Landesregierung ein Ziel von nur 3,3 Mrd kWh angestrebt. Im Aktionsplan Klimaschutz von 2010 wird dann immerhin schon ein Ziel von rund 4 Mrd kWh für Windkraftanlagen an Land angestrebt.

 

Potential-Abschätzung (ohne Jahreszahl)

Frauenhofer                        23,0 Mrd kWh

 

Ziele bis 2020

GRÜNE-Wahlprogramm      6,0 Mrd kWh

Landesregierung 2010        4,0 Mrd kWh

Landesregierung 2009        3,3 Mrd kWh

 

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