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		<title>www.gruene-mv.de: Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern</title>
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	<description>Nachrichten von Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern</description><language>de</language><image>
		<title>www.gruene-mv.de: Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern</title>
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	<title>Nein zu ACTA!</title>
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<description>ACTA erschwert den Zugang zu günstigen Medikamenten und macht Internetzugangsanbieter zu...</description><content:encoded>
	<![CDATA[BÜNDNIS 90/ Die GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern unterstützen den Aufruf, am 11. Februar mit einer Großdemonstration in Rostock gegen eine bevorstehende Ratifizierung des ACTA-Abkommens durch den deutschen Bundestag zu protestieren. Die Demonstration findet am Samstag ab 15 Uhr auf dem Rostocker Universitätsplatz statt. Zu den Rednern gehört u.a. Johannes Saalfeld, Mitglied der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90 /DIE GRÜNEN M-V.
„Produktpiraterie beschränken zu wollen, ist ein legitimes Anliegen. ACTA geht über dieses Ziel aber weit hinaus. Das geplante Abkommen gefährdet die Freiheit im Internet. Tritt das Abkommen in Kraft, wird es außerdem schwerwiegende Folgen für die Menschen in Entwicklungsländern haben: Ihre Versorgung mit teils lebensrettenden, generischen Medikamenten ist gefährdet, wenn diese Ähnlichkeit mit markenrechtlich geschützten Produkten aufweisen“, kritisiert Andreas Katz, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN M-V. „Wir fordern, dass Menschenleben über Wirtschaftsinteressen gestellt werden“, Katz weiter.
ACTA sei zutiefst undemokratisch: „Das Abkommen ist seit 2007 von nur wenigen Ländern - darunter die USA, Japan und EU-Staaten - hinter verschlossenen Türen verhandelt worden. Berücksichtigt wurden vor allem die Interessen von Urheberrechtsinhabern. Es ist nicht versucht worden, einen fairen Ausgleich zwischen Interessen der Allgemeinheit und von Urheberrechtsinhabern zu erzielen.“ ACTA, betont Katz, widerspreche außerdem &nbsp;grundlegenden Anforderungen an eine zeitgemäße Netzpolitik: „Die Digitalisierung unseres Lebens bringt tiefgreifende Veränderungen unserer Gesellschaft mit sich. Wir Bündnisgrüne streiten für eine Netzpolitik, die sich an Grundwerten wie Selbstbestimmung und Gerechtigkeit orientiert. ACTA hingegen setzt auf Repression.“
Zur Rostocker Großdemonstration&nbsp;<i>Stop ACTA&nbsp;</i>hat ein Bündnis aus Privatpersonen, Organisationen und Parteien aufgerufen. Sie sind Teil einer internationalen Protestbewegung, die den 11. Februar zum ACTA-Aktionstag erklärt hat.&nbsp;
Ziel des ACTA-Abkommens soll der Schutz von Markenrechten, des Urheberrechts und - damit verbunden - eine stärkere Rechtsdurchsetzung sein.&nbsp;
Das ACTA-Abkommen war am 30.November 2011 vom schwarz-gelben Bundeskabinett befürwortet worden. Die endgültige Ratifizierung des Vertrages muss jetzt noch durch den Bundestag erfolgen. ACTA-Gegner in Deutschland fordern, dass die Fraktionen im Bundestag gegen ACTA stimmen. Auch in anderen Ländern regt sich Protest gegen das undemokratische Vorhaben. So hat beispielsweise Polen die Ratifizierung ausgesetzt.]]></content:encoded>
<category>Pressemitteilung</category>
<category>Außen und Europa</category>
<category>Wirtschaft und Arbeit</category>
<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 13:25:00 +0100</pubDate>
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<title>Henkel-Rede bei Unternehmerpreis Thema für Landesrechnungshof</title>
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<description>Jürgen Suhr: &quot;Die Höhe des Honorars war völlig unangemessen. Das ist ein unseriöser Umgang mit...</description>
<content:encoded><![CDATA[Nach Ansicht der Grünen muss sich der Landesrechnungshof mit der umstrittenen Förderpraxis des Wirtschaftsministeriums beschäftigen. „Die Höhe des Honorars war völlig unangemessen. Wir halten das für einen unseriösen Umgang mit Steuermitteln“, kritisierte der Spitzenkandidat der Grünen, <b>Jürgen Suhr</b>. Der Landesrechnungshof solle insbesondere die so genannten Projekte zur Förderung des Unternehmergeistes unter die Lupe nehmen. „Wir wollen vom Wirtschaftsminister genau wissen, welchen Effekt das so verwendete Geld eigentlich hat“, so Suhr. Suhr kündigte an, die Beihilfepraxis des Wirtschaftsministeriums nach der Wahl auch zum Thema im Wirtschaftsausschuss des Landtages zu machen. Es müsse sichergestellt werden, dass die Mittel der Wirtschaftsförderung effizient und nachhaltig im Interesse des Landes eingesetzt werden.]]></content:encoded>
<category>Pressemitteilung</category>
<category>Gruene-LV</category>
<category>Wirtschaft und Arbeit</category>
<category>Jürgen Suhr</category>
<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 15:07:00 +0200</pubDate>
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<title>Grüne befürchten weiteren Kahlschlag</title>
<link>http://www.gruene-mv.de/index.php?id=2542&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=972&#38;cHash=69f3e6c7a4354b6f1313e87c95afbaa8</link>
<description>Die von Union und FDP geplante Reform der Förderinstrumente der Arbeitsagenturen führen zu...</description>
<content:encoded><![CDATA[Die grüne Spitzenkandidatin Silke Gajek befürchtet einen Kahlschlag bei den Förderinstrumenten der Arbeitsagenturen im Land. „Die jetzt bekannt gewordenen Kürzungen vor allem bei Eingliederungshilfen wie den Ein-Euro-Jobs sind nur ein Vorgeschmack“, so Silke Gajek. Durch die von der schwarz-gelben Bundesregierung geplanten Reform der Arbeitsmarktinstrumente sei ein weiterer Abbau vorprogrammiert.
Gajek forderte die Landesregierung auf, sich gegenüber der Bundesregierung und der Bundesagentur für Arbeit stärker für eine auf die Bedingungen Mecklenburg-Vorpommerns ausgerichtete Arbeitsmarktpolitik einzusetzen. Dazu gehörten ein verlässlicher sozialer Arbeitsmarkt gerade für ältere Langzeitarbeitslose und verstärkte&nbsp;Weiterbildungsangebote in den Zukunftsbranchen des Landes wie Energie, Pflege und Gesundheit. „Die Kürzungspläne müssen vom Tisch. Dafür muss sich die Landesregierung in Berlin und Nürnberg stark machen“, so die grüne Politikerin.
Silke Gajek: „Die von CDU und FDP geplanten Kürzungen von 7,8 Milliarden Euro werden unser Land hart treffen, denn Mecklenburg-Vorpommern ist besonders abhängig von den Förderinstrumenten der Arbeitsagentur.“ Infolge der aktuellen Kürzungen sei beispielsweise anders als in den anderen Bundesländern die Zahl der Erwerbslosen im Juni 2011 gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent gestiegen.]]></content:encoded>
<category>Pressemitteilung</category>
<category>Gruene-LV</category>
<category>Gesundheit Soziales</category>
<category>Wirtschaft und Arbeit</category>
<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 16:58:00 +0200</pubDate>
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<title>55.000 neue Jobs in M-V</title>
<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2011/05/31/butis-woche-31-05-2011-55-000-arbeitsplatze-mit-einem-green-new-deal-fur-mecklenburg-vorpommern/</link>
<description>Eine Studie im Auftrag der grünen Europafraktion zeigt: Vor allem die Energiebranche kann zum...</description>
<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
<category>Wirtschaft und Arbeit</category>
<category>Außen und Europa</category>
<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 12:35:00 +0200</pubDate>
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<title>100 Prozent erneuerbare Energien bis 2016</title>
<link>http://www.gruene-mv.de/index.php?id=2542&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=846&#38;cHash=bd4de7eab37aa9ae330acf5b6e981450</link>
<description>Ab 2016 könnte der Strombedarf in MV allein aus regenerativen Quellen gedeckt werden. Die...</description>
<content:encoded><![CDATA[Dazu erklären der grüne Landesvorsitzende Jürgen Suhr und der Europaabgeordnete Reinhard Bütikofer:
„100 Prozent erneuerbare Energien für Mecklenburg-Vorpommern sind keine ferne Zukunftsversion mehr. Bereits bis 2016 könnte der Strombedarf des Landes nur aus regenerativen Quellen gedeckt werden. Die Landesregierung versäumt es jedoch diese Potenziale voll zu nutzen.
Mecklenburg-Vorpommern schneidet im Ländervergleich erneuerbare Energien nur mittelmäßig ab. Bei Solarenergie liegt M-V weit abgeschlagen am Ende der Bundesländer, aber auch bei der Windenergie liegt die Windkraftleistung bezogen auf die Fläche unter dem Bundesdurchschnitt. Dabei verfügt Mecklenburg-Vorpommern über besonders gute Voraussetzungen in diesen Bereichen.
Die Lippenbekenntnisse der Landesregierung reichen da nicht aus. Was wir brauchen sind konkrete Maßnahmen und verbesserte Rahmenbedingung für Investitionen und Innovationen im Bereich der erneuerbaren Energien. Wir fordern daher ein Umweltwirtschaftsprogramm für Mecklenburg-Vorpommern. Das sieht unter anderem einen Kreditfonds des Landes für Investitionen in erneuerbare Energien, sowie ein verstärktes Engagement bei der Ausbildung von Fachkräften und der Etablierung von Forschung vor. Allein im Bereich der erneuerbaren Energien besteht ein Potenzial von mehr als 15.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen für Mecklenburg-Vorpommern, wenn die Weichen richtig gestellt werden.“]]></content:encoded>
<category>Gruene-LV</category>
<category>Pressemitteilung</category>
<category>Umwelt</category>
<category>Energie und Verkehr</category>
<category>Wirtschaft und Arbeit</category>
<category>Jürgen Suhr</category>
<pubDate>Mon, 02 May 2011 15:30:00 +0200</pubDate>
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<title>Silke Gajek: Mindestlohn und Garantierente einführen</title>
<link>http://www.gruene-mv.de/index.php?id=2542&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=845&#38;cHash=a26ce2d0b899106ea6a708a46e6d52f9</link>
<description>Wie in den meisten anderen Ländern Europas muss auch in Deutschland endlich ein Mindestlohn...</description>
<content:encoded><![CDATA[Zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit, wiederholen die Bündnisgrünen ihre Forderung nach Einführung eines Mindestlohns und einer Garantierente. „Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verdienen nur 5 EUR Brutto und müssen ihre geringen Löhne durch Zusatzjobs oder Sozialleistungen, wie das Arbeitslosenbgeld II, aufstocken. Diese Situation ist nicht hinnehmbar und betrifft in besonderem Maße Regionen mit niedrigem Einkommen wie Mecklenburg-Vorpommern“, betont<b> Silke Gajek</b>,&nbsp;Landesvorsitzende der Grünen.
„Wie in den meisten anderen Ländern Europas muss daher auch in Deutschland endlich ein Mindestlohn eingeführt werden. Und wir brauchen eine schnellere Angleichung der Einkommen in Ostdeutschland. Für ältere Menschen brauchen wir zudem eine zuverlässige Absicherung im Alter. Daher fordern wir als Bündnisgrüne eine Garantierente von 800 EUR. Diese ist gerade für die Bezieher kleiner Einkommen erforderlich, die kaum die Möglichkeit haben, sich eine ausreichende Rente zu erarbeiten oder gar Geld für zusätzliche Rentenleistungen aufzubringen,“ erklärt Silke Gajek. ]]></content:encoded>
<category>Pressemitteilung</category>
<category>Gruene-LV</category>
<category>Gesundheit Soziales</category>
<category>Wirtschaft und Arbeit</category>
<category>Silke Gajek</category>
<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 14:11:00 +0200</pubDate>
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<title>Grüne: MV braucht eine mutige Wirtschaftspolitik</title>
<link>http://www.gruene-mv.de/index.php?id=2542&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=816&#38;cHash=22c541cbe8f20d5eabd7dcf53394a821</link>
<description>Anlässlich der aktuellen Stunde im Landtag haben die Grünen die Landesregierung zum Umsteuern in...</description>
<content:encoded><![CDATA[Anlässlich der aktuellen Stunde im Landtag haben die Grünen die Landesregierung zum Umsteuern in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik aufgefordert
<span style="font-weight: normal;">&quot;Die fetten Jahre sind vorbei&quot;, sagt Landesvorsitzender Juergen Suhr. „Jetzt kommt es darauf an, die Förder- und Investitionspolitik so auszurichten, dass eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und gute Arbeit entsteht mit anspruchsvollen, gut bezahlten und unbefristeten Arbeitsplätzen.“</span>
<span style="font-weight: normal;">Es sei falsch, so Suhr, dass das Land seine Förderung nicht stärker konzentriere: „Es fehlt einfach der Mut, nachhaltige und innovative Schwerpunkte etwa im Bereich der erneuerbaren Energien zu setzen. Eine Politik der bloßen Ankündigungen hilft uns hier nicht weiter, zumal nach wie vor Millionenbeträge für unsinnige Investitionen wie etwa den Ausbau von Regionalflughäfen&nbsp; </span>ausgereicht werden. Der Arbeitsmarkteffekt ist dabei gleich null!
<span style="font-weight: normal;">Suhr verweist darauf, dass die Situation im Land nach wie vor durch viel zu viele Langzeitarbeitslose auf der einen Seite und einem immer größer werdenden Fachkräftemangel auf der anderen Seite gekennzeichnet sei. „Hier muss zwingend das Bildungsministerium mit ins Boot“, so Suhr. „16 Prozent Schulabgänger ohne qualifizierten Abschluss und eine noch viel höhere Quote ausbildungsunreifer Jugendlicher, das ist eine katastrophale Bildungsbilanz. Erwin Sellering sollte sich aber nicht darauf beschränken, regelmäßig seinen Bildungsminister zu kritisieren. Das lassen wir nicht durchgehen. Der Ministerpräsident sollte den gesamten Themenkomplex zur Chefsache machen und endlich Verantwortung übernehmen.“</span>]]></content:encoded>
<category>Gruene-LV</category>
<category>Pressemitteilung</category>
<category>Wirtschaft und Arbeit</category>
<category>Jürgen Suhr</category>
<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
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<title>1. Grüne Logistik-Konferenz in Rostock</title>
<link>http://reinhardbuetikofer.eu/2011/03/07/butis-woche-07-marz-2011-grune-logistik-konferenz-in-rostock/</link>
<description>Über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am 4. März zur 1. Grünen Logistik-Konferenz nach...</description>
<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
<category>Gruene-LV</category>
<category>Pressemitteilung</category>
<category>Umwelt</category>
<category>Energie und Verkehr</category>
<category>Wirtschaft und Arbeit</category>
<category>Außen und Europa</category>
<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 16:07:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Grüne ziehen Bilanz</title>
<link>http://www.gruene-mv.de/index.php?id=2542&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=442&#38;cHash=a5be82ca041544cb489160dc4464a86b</link>
<description>Silke Gajek: Die große Koalition in Schwerin agiert wankelmütig, mutlos und unauffällig.</description>
<content:encoded><![CDATA[„Die Regierungsbilanz der rotschwarzen Landesregierung ist dadurch geprägt, dass sie nachahmt, bei zentralen Fragen wankelmütig und unberechenbar war und sich ansonsten durch Unauffälligkeiten ausgezeichnet hat. Und unauffällig ist kein positives Kriterium für eine Regierung, die unser Bundesland unbedingt mutig und kreativ gestalten müsste“, reagierte Jürgen Suhr, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf die am 27. Juli abgegebene Stellungnahme des Ministerpräsidenten Erwin Sellering vor der Landespressekonferenz: „Die durch Sellering angezettelte Diskussion über einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan macht vielmehr exemplarisch deutlich, dass der Ministerpräsident vor allem mit populistischen Mitteln bemüht war, Profil zu bilden. Das allerdings ist in der Nach-Ringstorff-Ära aus unserer Sicht nicht gelungen.“
Zu wenig Mut vor allem in Bezug auf Veränderungen attestiert Silke Gajek, Landesvorsitzende der Bündnisgrünen dem Ministerpräsidenten: „Sellering hat zwar sein Kabinett zu großen Teilen gegen jüngere Minister ausgetauscht. Zu notwendigen Veränderungen und vor allem einer Modernisierung der Politik hat diese Aktion dennoch nicht geführt.“ Besonders kritisiert sie die Themenfokussierung Sellerings. „Alles in allem gewinnt man den Eindruck, dass Herr Sellering als größter Verfechter der Eventpolitik gilt, die sich in den vergangenen Jahren durchgesetzt hat. Das zeigt sich besonders beim Thema Afghanistan, welches Herrn Sellering sehr spät eingefallen ist“, erklärt Gajek. Begrüßenswert sei das Engagement in Teilbereichen der Erneuerbare Energien. „Angesichts der desaströsen Wahlergebnisse der SPD im vergangenen Jahr setzt Sellering jetzt auf grüne Politik. Das ist inhaltlich vernünftig, wir werden die Landesregierung hier weiter antreiben“, sagte Gajek.
Als wankelmütig und unberechenbar bezeichneten die Grünen die Politik der Landesregierung beispielhaft bei den Themen „Steinkohlekraftwerk Lubmin“ und „Agrogentechnik“. „Die Kehrtwenden der Landesregierung bei diesen Themen haben zu Recht zu Verunsicherung und Unmut geführt“, so Suhr: „Dieses Hin und Her war kaum noch nachvollziehbar.]]></content:encoded>
<category>Gruene-LV</category>
<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Wirtschaft und Arbeit</category>
			<category>Haushalt und Finanzen</category>
			<category>Bildung und Kultur</category>
			<category>Umwelt</category>
			<category>Energie und Verkehr</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 15:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Wie weiter mit der EU-Förderpolitik?</title>
			<link>http://www.gruene-mv.de/index.php?id=2542&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=411&#38;cHash=76560ef9d00155064cfaa3a10f7157b6</link>
			<description>1. Grünes Wirtschaftsforum in der IHK zu Rostock. Auf dem Programm: Zukunft der Wirtschafts- und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span lang="de-DE">Die EU-Kohäsionspolitik erfährt nach 2013 eine neue Ausrichtung. Die Debatte über ihre zukünftige Gestaltung ist bereits angelaufen. </span><span lang="de-DE">Im </span><span lang="de-DE">Herbst dieses Jahres wird</span><span lang="de-DE"> </span><span lang="de-DE">der 5. Kohäsionsbericht der EU-Kommission vorgelegt und im Dezember findet ein umfassendes Kohäsionsforum zur Diskussion des Berichts statt. An dieser Diskussion sollen sich Mitgliedsstaaten, Regionen und Städte, Abgeordnete, Verbände und BürgerInnen beteiligen. </span> 
<span lang="de-DE">Aus diesem Grund kamen auf Einladung von Reinhard Bütikofer Vertreter der Industrie- und Handelskammern, des DGB, der Umweltverbände, der Handwerkskammern und der Wirtschaftsförderung aus Mecklenburg-Vorpommern zum 1. Grünen Wirtschaftsforum unter dem Titel „Die Zukunft der Wirtschafts- und Innovationspolitik der EU ab 2014“ in der IHK zu Rostock zusammen. </span> 
<span lang="de-DE">Dort standen zahlreiche Fragen zur Diskussion: Was für eine Wirtschaftsförderung braucht das Land? Welche Erfahrungen kann man aus der aktuellen Förderperiode ziehen? Welche Rahmenbedingungen müssen auf europäischer und auf Landesebene geschaffen werden? Welche Lösungen lassen sich für die demografischen Herausforderungen der Unternehmen finden? Wie lässt sich die Innovationskraft der Wirtschaft im Land erhöhen? Welche Hemmnisse bestehen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber und wie können diese überwunden werden? </span> 
<span lang="de-DE">Das erste Grüne Wirtschaftsforum eröffnete Gunnar Matthiessen aus der Generaldirektion Unternehmen. Er präsentierte Wirtschaftsförderungsstrategien der Kommission und erste Überlegungen der Kommssion zur neuen Kohäsionspolitik. Für die IHK zu Rostock stellte Christine Grünewald die Situation der Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern dar. Elisabeth Schroedter skizzierte in ihrem Beitrag die aktuelle Debatte im Regionalausschuss und der Fraktion. </span> 
<span lang="de-DE">In einer sehr intensiven und sachorientierten Runde konnten die verschiedenen Perspektiven und Ideen für Mecklenburg-Vorpommern diskutiert werden. Positiv wurde der grüne Vorschlag aufgenommen, ein zweites Kriterium zur Einstufung der Förderregionen zu verwenden. Länder, deren BIP weniger als 75 Prozent des europäischen Durchschnitts beträgt, erhalten aktuell die höchste Förderung. Die Grünen schlagen vor, als zweites Kriterium den Gini-Koeffizienten zu nutzen. Damit kann die Ungleichverteilung von Vermögen und Einkommen besser dargestellt werden. Zudem werden so gleitende Übergangsregelungen für die ostdeutschen Bundesländer ermöglicht.</span>
<span lang="de-DE">Als erfolgreich hat sich auch der Begleitausschuss zu den Strukturfonds erwiesen. Dadurch werden Sozialpartner und Umweltverbände in Mecklenburg-Vorpommern beteiligt. Die Diskussionspartner waren sich auch einig, dass in Zukunft stärker auf eine nachhaltige Förderpolitik gesetzt werden</span>]]></content:encoded>
			<category>Gruene-LV</category>
			<category>Außen und Europa</category>
			<category>Wirtschaft und Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 10:43:00 +0200</pubDate>
			
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