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Freitag, den 09. März 2012, Bildung und Kultur

Land muss Verantwortung für Schweriner Staatstheater wahrnehmen

Felgner unterstützt Forderung der Deutschen Orchestervereinigung - Land soll in Trägerschaft einsteigen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Mecklenburg-Vorpommern unterstützen die Forderung der Deutschen Orchestervereinigung, dass das Land Mecklenburg-Vorpommern in die Trägerschaft des Schweriner Staatstheaters einsteigen soll:

"Das Land muss sich endlich zum Schweriner Theater bekennen - auch finanziell! Die Entlassung jedes vierten Mitarbeiters sowie die Schließung von Fritz-Reuter-Bühne und Puppentheater sind nicht hinnehmbar", betont die bündnisgrüne Landesvorsitzende Kerstin Felgner.

"Wir fordern, dass das Land sich mit Eigenmitteln an der Finanzierung des Theaters beteiligt", so Felgner. Das Theater sei ein kultureller Anziehungspunkt weit über die Stadtgrenzen hinaus. Es könne allein deshalb nicht angehen, dass die Theaterfinanzierung der Kommune aufgebürdet werde. Die Kommune würde so immer mehr in die Schuldenfalle getrieben, während die landesseitigen Theaterzuschüsse seit 1995 unverändert geblieben seien.

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Kommentare
andreas küstermann, 16.03.12 09:17:
was habe ich auf rügen von einem staaatstheater , das näher an hamburg als an meinem lebensmittelpunkt liegt? Für mich bedeutet ein theaterbesuch in schwerin mindestens eine übernachtung. warum also ein zentrales theater subventionieren, wenn die kleinen theater rundum nicht mehr in der lage sind, vernünftige produktionen zu gewährleisten, die andere als rentner ins theater ziehen....?? diese frage würde ich der politik vor dieser forderung stellen, statt pfründe zu bewahren. Das ist keine herabwertung der kultur. Es ist eine frage nach wertigkeiten, nach echtem schauspiel mit relevanz statt zum x-ten mal inszeniertem abiturstoff wie kleists zerbrochener krug und anderem..