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Dienstag, den 16. Februar 2010, Umwelt, Energie und Verkehr, Gruene-LV, Pressemitteilung, Haushalt und Finanzen

MV ist Schlusslicht bei Solarenergie

Jürgen Suhr: Landesregierung vergibt Chancen für Investitionen und Arbeitsplätze.

Mecklenburg-Vorpommern vergibt seine Chancen für Investitionen und Arbeitsplätze durch fehlendes Engagement beim Ausbau der Solarenergie. „Das Wirtschaftsministerium ist hier weitgehend untätig,“ kritisiert Jürgen Suhr, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Mecklenburg-Vorpommern ist Schlusslicht bei der Erzeugung von Solarstrom. Mit lediglich 28 Watt wird in keinem Flächenland so wenig Solarstrom pro Kopf der Bevölkerung erzeugt wie hier.“

 Der Bundesdurchschnitt liegt beim Dreifachen und auch die ostdeutschen Bundesländer wie Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen sind mit einem Wert von jeweils rund 40 Watt Mecklenburg-Vorpommern deutlich voraus. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben dem Wirtschaftsministerium bereits vor über zwei Jahren vorgeschlagen, eine Energieagentur einzurichten, um derartige Investitionen ins Land zu holen und zu begleiten. Als einen wichtigen weiterer Baustein, um in diesem Bereich Investitionen zu fördern, schlagen die Grünen vor, einen Kreditfonds aufzulegen. Mit Hilfe des Fonds könnten Einwohnern, Firmen und vor allem Landwirtschaftsbetrieben unseres Landes schnell und möglichst unbürokratisch selbst in diesen Bereich investieren.

„Durch das Fehlen entsprechender Angebote hat Mecklenburg-Vorpommern in den letzten Jahren mindestens 40 MW weniger an Solarstrom-Anlagen installiert als möglich gewesen wären. Dies entspricht einem Investitionsumfang von über 100 Millionen Euro“, betont Suhr.

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