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Seit 2006 mit Bekanntgabe der Pläne des dänischen Energiekonzerns Dong Energy für den Bau eines Kohlekraftwerkes, kämpfen Bürgerinitiativen gemeinsam mit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Umweltverbänden gegen dieses Projekt. Heute teilte der Konzern mit, dass die Planung gestoppt wird.
"Dong beruft sich auf den möglicherweise fehlenden Rückhalt in der Landesregierung. Es ist wohl eher so, dass die Landesregierung den fehlenden Rückhalt in der Bevölkerung nicht mehr ignorieren kann. Das gescheiterte Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich engagierter Bürgerwille lohnt," so Jürgen Suhr, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. "Die Ergebnisse der Umweltuntersuchungen, die Auflagen der EU und nicht zu letzt auch die teilweise sehr merkwürdige Zuarbeiten von Dong Energy an die Behörden haben das Projekt in ein sehr fragwürdiges Licht gestellt."
Torsten Jelinski, grüner Kreistagsabgeordneter und Mitglied der Bürgerinitiative gegen das Steinkohlekraftwerk kann es noch gar nicht recht glauben: "Jetzt ist der Weg endlich frei, zukunftsfähige Arbeitsplätze in unserer Region zu schaffen, das Gelände ist ja jetzt wieder freigegeben. Minister Seidel ist nun aufgefordert, ein Konzept zu entwickeln, welches auch für die nächste Generation Sinn macht. Wir haben gezeigt, wie viel Potential in den Menschen hier steckt. Wir sind gespannt auf die Ideen aus dem Wirtschaftsministerium und werden diese hinterfragen und begleiten."
Aber für das Wochenende steht die Planung für die große Feier mit den Mitgliedern der Bürgerinitiative und all den vielen anderen auf dem Plan.