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Grün konkret: Bionenergiedörfer für Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern haben sich etliche Gemeinden entschlossen, ihren Energiebedarf vollständig aus Erneuerbaren Energien zu decken (z. B. Ivenack, Bollewick, Neuhof). Sie folgen damit anderen erfolgreichen und prämierten Vorbildprojekten z. B. in Güssing (Öster­reich), Jühnde-Barlissen (Niedersachsen), Effelter (Bayern) und Feldheim (Brandenburg), wo es zum Teil schon jetzt gelingt, 98 Prozent des eigenen Wärmebedarfs und 50 Prozent über dem eigenen Strombedarf zu produzieren. Folge: Die Wertschöpfung bleibt in der Region und mit moderaten Energiepreisen können günstige Standortbedingun­gen für Unternehmen geschaffen werden.

Das „Coaching Bioenergiedörfer“, eines der zentralen Projekte der Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern muss weiter ausgebaut und durch das Land noch stärker gefördert werden. Gemeinden, die den Weg zum Bioenergiedorf einschlagen wollen, müssen die Möglichkeit zu einer Konzepterarbeitung erhalten, als Grundlage für die weiteren Umsetzungsschritte. Dazu gehört die Analyse der Energiepotentiale, des Energiebedarfs sowie eine erste Zusammenstellung sinnvoller Maßnahmen.

Insbesondere Kleinstädte und Dörfer können mit der Entwicklung zu einer Bioenergiegemeinde Arbeitsplätze schaffen, die Wertschöpfung der Region steigern und eine Verringerung der CO2-Emmissionen erzielen. Die Nutzung von Holz und anderer vorhandener Biomasse als Energieträger ist dabei nur ein Baustein, der in der Regel durch Sonnenenergie, Windkraft oder auch Geothermie ergänzt wird. 


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Wir wollen M-V zu einem Land für Umwelt- und Klimaschutz, nachhaltiges Wirtschaften, für gute Bildung und für soziale Gerechtigkeit machen.

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